
Auf dem Retrofit Innovation Day am 26. März 2026 spricht Jens Müller von Müller und Partner Sachverständige darüber, wie sich ein Retrofit konform zur MVO gestalten lässt. Warum es sich lohnt, diesen Vortrag zu hören.
Jens Müller: Retrofits entscheiden heute oft darüber, ob eine Produktion schnell modernisiert oder teuer nachbessern muss. Mit der EU-Maschinenverordnung (MVO) reicht „einfach umbauen“ nicht mehr: Eine falsche Einstufung kann CE-Pflichten, Haftungsrisiken und Stillstände auslösen. Genau deshalb brauchen Entscheider eine klare, rechtssichere Vorgehensweise. Mein Vortrag liefert dafür die Struktur.
Ich zeige, was Art. 18 der MVO für Umbauten konkret bedeutet – und wann aus einem Betreiber plötzlich ein Hersteller wird. Kern ist ein 7-Schritte-Modell, mit dem Retrofit-Projekte sauber bewertet, abgesichert und dokumentiert werden. Dazu gehören Risikobeurteilung, Maßnahmenpaket, Validierung und Nachweis des Stands der Technik. Alles praxisnah und direkt umsetzbar.
Teilnehmer lernen, Retrofit-Projekte schnell und sicher einzuordnen - ohne Grauzonen und Bauchgefühl. Sie bekommen ein klares Schema, um Risiken zu beherrschen, Verantwortlichkeiten zu regeln und typische Projektfallen zu vermeiden. Damit werden Umbauten planbarer, auditfest und deutlich weniger fehleranfällig. Und genau das spart Zeit, Geld und Ärger.
>> ALLE Details über die Retrofit Innovation Days erfahren Sie hier.
>> Wir haben bereits darüber berichtet.


Ob Cobots, KI-gestützte Qualitätsprüfung oder mobile Roboter in der Intralogistik. Dieser Artikel zeigt die wichtigsten Robotik-Trends, typische Einsatzfelder und wie mittelständische Unternehmen pragmatisch starten können, ohne gleich ihre gesamte Produktion umzubauen.
Lange galt Robotik als Thema für Großkonzerne – hohe Investitionen, komplexe Planung und lange Projektlaufzeiten waren typische Hürden. Heute sieht das anders aus: Robotiklösungen sind modularer, leichter zu integrieren und finanziell besser kalkulierbar. Für mittelständische Unternehmen bedeutet das: Automatisierung ist nicht mehr „nice to have“, sondern ein realer Hebel gegen Kostendruck, steigende Qualitätsanforderungen und den zunehmenden Fachkräftemangel.
Kollaborative Roboter (Cobots) zählen zu den wichtigsten Treibern im Mittelstand. Sie können häufig ohne Schutzzäune betrieben werden, lassen sich intuitiv programmieren und sind ideal für wechselnde Produktionsumgebungen. Besonders geeignet sind sie für Montage, Verpackung, Maschinenbestückung oder einfache Handhabungsaufgaben. Der Vorteil: Cobots entlasten Mitarbeitende bei repetitiven Tätigkeiten und erhöhen gleichzeitig die Prozessstabilität.
Ein zweiter, schnell wachsender Trend ist der Einsatz von Kamerasystemen und KI. Robotik wird dadurch „sehen“ und in Echtzeit reagieren können: Fehlteile erkennen, Bauteile automatisch positionieren, Oberflächen prüfen oder Toleranzen dokumentieren. Gerade im Mittelstand – mit vielen Varianten und kleinen Losgrößen – ist das entscheidend. Statt starrer Automation entsteht eine flexible Lösung, die auch bei häufigen Produktwechseln wirtschaftlich bleibt.
Autonome mobile Roboter (AMR) und fahrerlose Transportsysteme (FTS) übernehmen zunehmend Transport- und Versorgungsaufgaben in Lager und Produktion. Sie fahren Material zum Arbeitsplatz, transportieren Teile zwischen Maschinen oder stellen Verpackungseinheiten bereit. Das reduziert Laufwege, steigert Durchsatz und entlastet Mitarbeitende in Zeiten knapper Ressourcen – oft ohne aufwendige Infrastruktur wie Schienensysteme.
Mittelständische Unternehmen denken Automatisierung immer stärker in Etappen: nicht die komplette Fabrik auf einmal, sondern einzelne Prozesse mit klarem Nutzen. Standardisierte Schnittstellen, schnellere Inbetriebnahme und planbare ROI-Rechnungen machen den Einstieg leichter. Wer klein startet und konsequent skaliert, senkt Risiken und baut internes Know-how auf.
Starten Sie mit einem „Pilotprozess“: Wählen Sie einen klar abgegrenzten Arbeitsschritt mit hoher Wiederholrate (z. B. Maschinenbestückung oder Verpackung). Legen Sie vorab messbare Ziele fest – etwa Taktzeit, Ausschussquote oder Ergonomie – und skalieren Sie erst nach einem erfolgreichen Proof-of-Concept.
Dieser Artikel erschien zuerst auf der Website der all about automation.

The perfect finale to Day 2 at the A3 - Association for Advancing Automation Business Forum 2026.
Everyone in their favorite team jersey, different matchups, and an amazing atmosphere - networking, but different🤝🔥.
Thanks Elisabeth (Lisa) Eitel Young Matthias Kirchner Korbinian Scheitzach Andreas Sprenger
Tomorrow morning, the final awaits here in Orlando🏆🇺🇸.

The networking breaks here are so much more than just a quick pause:
great conversations, fresh perspectives, and the kind of exchange that really moves things forward.
Because at the end of the day, business is and always will be - a people business 🤝.
Our top topic:
automation & robotics 🤖 whether it’s stationary systems or mobile robotic solutions.
The variety of ideas and real-world use cases discussed here is what makes this event so valuable.
Thanks for this great conversations with Jeff Burnstein, Alex Shikany and Lars Hee Hansen.

Thanks to Alex Shikany for the opening! Over the next three days, we’ll be diving into automation from A to Z.
Looking forward to inspiring insights, great conversations, and practical use cases. 🙌

More details you will find here.


Der Feed ist voll:
Roboter laufen 🏃
Roboter winken 👋
Roboter machen Saltos 🤸♂️
Und darunter: „Revolution der Industrie“
Sorry, aber: Das ist keine Automatisierung. Das ist eine Show.
Sondern: „Kann er 8 Stunden am Tag funktionieren ohne dass jemand daneben steht?“
Echte Humanoide-Robotik erkennt man an 3 Kriterien (Beispiele):
1️⃣ Taktzeit: Schafft er’s zuverlässig unter realen Prozesszeiten❓
2️⃣ Störungsquote: Was passiert bei dem einen Teil, das anders liegt als geplant❓
3️⃣ ROI: Spart er Kosten/Stillstand oder ist es nur ein schönes Video❓
Wenn ein humanoider Roboter nach 2 Minuten stoppt, weil beispielsweise ein Karton 5 cm anders steht, dann ist das kein Gamechanger.
Dann ist das: ein sehr teures Praktikum❗️
✅ Materialnachschub in der Montage
✅ einfache Handling-Nebenprozesse
✅ Nachtschicht-Aufgaben mit geringer Varianz
Alles andere ist aktuell oftmals Marketing vor Manufacturing.
👉 Jetzt ehrlich: Wo habt ihr Humanoide schon in echter Anwendung in Deutschland / Europa gesehen - mit Nutzen, nicht als Show 💡.


📍 Three days of a full program, packed with insights, innovation, and great conversations.
🎯 Our 2026 focus:
Reconditioning - present and future for the innovative development of automation applications.
How can we learn from what’s already in place, rethink what’s possible, and turn that into real innovation?
🤝 A key priority for me - networking.
I’m really looking forward to meeting people, exchanging ideas, and building strong connections on site.
🙏 A big thank you to FANUC America Corporation, all additional sponsors, and the entire A3 - Association for Advancing Automation organizing team for the great preparation and an outstanding event setup.



More details about this extraordinary event you will find here.
Who else will be there? 👋


Fachkräftemangel, Kostendruck, steigende Energiepreise und die Forderung nach nachhaltiger Produktion zwingen Unternehmen, Prozesse neu zu denken.
🤖Robotik bietet hier enorme Chancen – nicht als Ersatz, sondern als Verstärkung menschlicher Arbeit. Sie ist ein Schlüssel für Produktivität, Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit.
Genau darum geht es beim 15. Robotics Kongress der Deutsche Messe Technology Academy:
„Robotik im Mittelstand 2026 – Chancen. Wandel. Zukunft.“
Hier kommen Entscheider:innen, Innovator:innen und Praxisexpert:innen zusammen, um zu zeigen, wie Robotik heute schon wirtschaftlich, nachhaltig und menschlich funktioniert – und welche Schritte jetzt sinnvoll sind.
🎯 Ziel: Praxis, Zukunft und Umsetzbarkeit verbinden
✅ Praxisnah: konkrete Beispiele & Erfahrungsberichte aus dem Mittelstand
✅ Innovativ: neue Robotiklösungen, KI & mobile Systeme
✅ Strategisch: Orientierung & Unterstützung für Entscheidungsträger:innen
• Wie Robotik wirtschaftlich und schrittweise eingeführt werden kann – auch in KMU
• Welche Technologien 2026 relevant sind: Cobots, mobile Robotik, KI-basierte Systeme
• Wie Mensch & Maschine erfolgreich zusammenarbeiten – ohne Akzeptanzprobleme oder hohe Integrationskosten
• Welche Förderprogramme & Finanzierungsmöglichkeiten verfügbar sind
• Wie Robotik zu nachhaltiger und resilienter Produktion beiträgt
Der Fokus liegt auf lösungsorientierten Praxisbeispielen – auf der Bühne und in der Ausstellung – plus Austausch „auf Augenhöhe“.
📍 Ich bin ebenfalls dabei – und gleich zweimal auf der Bühne 😊
🗓️ Dienstag, 10.02. | Start 18:15 Uhr
🎤 Diskussionsrunde: „Zukunft 2030 – Wird der Mittelstand ohne Robotik überleben?“
Wie kann der Mittelstand bis 2030 wettbewerbsfähig bleiben? Robotik ist nicht nur Effizienz – sie wird entscheidend für Innovation, Resilienz und Wachstum.
🗓️ Mittwoch, 11.02. | 13:45 Uhr
🛠️ Praxisworkshop: „Der effektive Einstieg in die Automatisierung“
Ich zeige praxisnah, welche Schritte vor der Umsetzung entscheidend sind – von Zieldefinition und Prozessanalyse über Technologieauswahl und Risikobewertung bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme. Damit der erste Roboter im Unternehmen ein nachhaltiger Erfolg wird.
Ich freue mich auf spannende Gespräche, neue Impulse und den Austausch mit euch vor Ort🙌.
Mehr Details über den 15. Robotik Kongress erfahren Sie hier.


Klar, auch bei diesen Events spielt das Thema Safety eine große Rolle. Denn Anlagen müssen safe sein. Das sind übrigens unsere Services zum Thema Robotics & Safety.
Den Safety Dialog. Er macht Ihr nächstes Automatisierungsprojekt sicher.
CE-Kennzeichnung. So kommen Sie sicher durch den CE-Prozess.


Der Dreh ist im Kasten 🎬, und wir hatten ein richtig starkes Setup für eine spannende Podcast-Folge im Hause Conrad Electronic Group . Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit und den professionellen Austausch 😊.
Im Fokus der Aufnahme:
Die neue Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 und die große Praxisfrage rund um die „wesentliche Veränderung“.
💡 Was kommt auf Anlagenhersteller und Betreiber zu❓
In der Folge sprechen wir darüber, welche Anforderungen künftig noch stärker in den Vordergrund rücken – unter anderem:
✅ Pflichten & Verantwortlichkeiten: Wer muss was wann nachweisen❓
✅ Wesentliche Veränderung: Ab wann wird aus einer Anpassung ein neuer Bewertungsfall❓
✅ Dokumentation & Nachweisführung: Was muss technisch und organisatorisch sauber aufgesetzt sein❓
✅ Konsequenzen in Projekten: Was bedeutet das für Umbauten, Retrofit, Erweiterungen und Betreiberwechsel❓
⏳ Wichtig: Es sind nur noch 12 Monate bis zum Stichtag – 19.01.2027❗️
Die Weichen für Umsetzung, Prozesse und Verantwortlichkeiten sollten JETZT gestellt werden – damit es später keine Überraschungen gibt.
🎧 Mehr dazu bald in der fertigen Episode 👍.
Klar, auch hier spielt das Thema Safety eine große Rolle. Denn Anlagen müssen safe sein. Das sind übrigens unsere Services zum Thema Robotics & Safety.
Den Safety Dialog. Er macht Ihr nächstes Automatisierungsprojekt sicher.
CE-Kennzeichnung. So kommen Sie sicher durch den CE-Prozess.


Absolutely 😊❗️
Our expert group currently working on the ISO - International Organization for Standardization safety requirements for mobile robots also comes together in the evening to wrap up a long day of meetings.
Our on-site team includes international experts from the USA, the UK, Germany, and Japan - and many more colleagues are contributing remotely as well 🌍🤝.
A huge thank you to Roberta Nelson Shea, the chair of this working group, and of course to everyone involved for the forward-looking collaboration, strong commitment, and great team spirit 🚀.